Gebäude - Parlament
Der ungarische Landtag hatte in dem vergangenen Jahrtausend an zahlreichen Standorten seine Sitzungen gehabt. In der zweiten Hälfte der 1800er Jahre nahm man vor, den Landtag nach Pest-Buda (wie die Stadt damals hieß) umzusiedeln. Die Ausschreibung für das Gebäude des Parlamentes 1882 hat Imre Steindl gewonnen. Der Plan ist im Zeichen des historistischen Eklektizismus entstanden: Der Grundriss und das Volumen des Gebäudes zeichnen sich durch die Merkmale des Barock aus, wobei die Einzelheiten des Gebäudes grundsätzlich im neogotischen Stil geplant wurden. Die Fassadenflächen mit den spitzenartigen Ziersteinen tragen die Merkmale der in den 1830er Jahren sich in England entfaltenden Neugotik (Gothic Revival). Im Stil der Neugotik wurde unter anderem auch der Westminster-Palast in London errichtet. Der ungarische Planer, Steindl war mutig genug, eine Kuppel, ein Gestaltungselement, das in der Gotik praktisch nicht existierte, ins Zentrum seines Werkes zu setzen.
Die Hauptfassade blickt auf die Donau, wobei der offizielle Haupteingang von dem Kossuth-Platz zugänglich ist. Neben den insgesamt 242 Statuen an der Fassade und im Inneren des Gebäudes sind die Wände mit wunderschönen Fresken und Gemälden verziert. Im Parlament sind die Heilige Krone und die Krönungsjuwelen (außer des Krönungsmantels) ausgestellt. Weitere Sehenswürdigkeiten im Parlament sind
die Prunktreppe, der Kuppelsaal, die von Miksa Róth gefertigten Farbfenster und Glasmosaiken sowie die Gemälden ungarischer Maler. Einige Angaben zum Volumen des Gebäudes: Die Grundfläche beträgt rund 18.000 m2, das Gebäude verfügt über 27 Tore und 29 Stiegenhäuser, wobei der Verkehr bzw. der Transport durch 13 Personen- bzw. Lastenaufzüge gesichert werden, und es befinden sich im Parlamentsgebäude mehr als 200 Büroräume.





Doblo Wine & Bar
Budapest, Dob u. 20.
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Spoon Cafe & Lounge
Budapest V., Vigadó tér 3. kikötő
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Sir Lancelot Medieval Restaurant
Budapest VI., Podmaniczky u. 14.
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Vár a Speiz
Budapest I. , Hess András tér 6.
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